Versicherungen miteinander vergleichen
Es gibt kaum noch etwas, was sich nicht
irgendwie oder irgendwo versichern lässt. Jedoch
nicht alle Versicherungen sind letztlich
wirklich sinnvoll. Nicht selten sind manche
Personen doppelt und dreifach versichert, ohne
es auf den ersten Blick zu ahnen. Wer sich nicht
im Versicherungsdschungel verirren will, sollte
vor Abschluss einer freiwilligen Versicherung (zusätzlich
zu den Pflichtversicherungen) unbedingt
Erkundigungen einziehen, ob die jeweilige
Versicherung auch wirklich von Nöten ist.
Allerdings gibt es Versicherungen, die für jeden
empfehlenswert sind. Insbesondere für Familien
mit Kindern ist es ratsam, eine Private
Haftpflichtversicherung abzuschließen.
Selbstverursachte Schäden werden hier bis in
Millionenhöhe abgedeckt. Wer Kinder hat weiß,
wie schnell hier mal was zu Bruch gehen oder
beschädigt werden kann, wenn der Nachwuchs
beispielsweise bei Freunden aktiv ist. Schnell
ist auch einmal ein fremdes Auto verkratzt oder
gar verbeult, wenn Kinder mit dem Fahrrad oder
Roller unterwegs sind. Hier kann es letztlich
schnell einmal so richtig ins Geld gehen, wenn
man keine Private Haftpflichtversicherung hat.
Eine durchaus sinnvolle Versicherung für
Berufstätige ist eine
Berufsunfähigkeitsversicherung. Kann ein
Arbeitnehmer auf Grund eines Unfalles oder einer
Krankheit seinen Beruf oder Job nicht mehr
ausführen, springt diese Versicherung ein und
zahlt dem Versicherten eine bei
Vertragsabschluss festgelegte
Berufsunfähigkeitsrente.
Finanzielle Absicherung im Todesfall
gewährleistet eine Risikolebensversicherung, die
insbesondere Ernährern von Familien anzuraten
ist. Diese Versicherung ist um so wichtiger für
Familien, die monatlich hohe Raten für den Bau/den
Kauf eines Hauses abzahlen und wo im Todesfalle
des Haupternährers die Ratenzahlung nicht mehr
erfolgen könnte.
Versicherungen sind immer notwendig!
Hausbesitzern ist zudem anzuraten, eine
Gebäudeversicherung abzuschließen. Sie tritt bei
Schäden ein, die am Haus aufgrund von
beispielsweise Feuer oder Unwetter entstanden
sind. Hier sollte man jedoch ferner prüfen, ob
zusätzlich nicht auch eine Elementarversicherung
sinnvoll wäre. Insbesondere dann, wenn man in
einer hochwassergefährdeten Gegend lebt.
Überflutungen oder Wasserschäden aufgrund
extremer Unwetter (höhere Gewalt) sind in
manchen Fällen nicht durch die
Gebäudeversicherung abgedeckt.
Richtig teuer kann es werden, wenn man in Länder
außerhalb Europas reist und keine
Auslandsreisekrankenversicherung abgeschlossen
hat. Diese Versicherung gewährt nicht nur die
medizinische Versorgung (Krankenhausaufenthalt)
im Ausland, vielmehr übernimmt sie auch die
Transportkosten für eine Rückholung kranker oder
verletzter Urlauber.
Für Personen, die zu schlechten Zähnen neigen
empfiehlt es sich, eine Zahn-Zusatzversicherung
abzuschließen. Viele nötige, wichtige – aber vor
allem sehr kostspielige Zahnbehandlungen werden
von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr
übernommen. Gerade was solche
Zusatzversicherungen anbelangt, werden hier auch
relativ gute Kombi-Versicherungen angeboten.
Hier wird vertraglich festgelegt, dass man
beispielsweise im Falle eines
Krankenhausaufenthaltes eine bestimmte Summe an
Krankenhaustagegeld bekommt, prozentuale Kosten
für spezielle Zahnbehandlungen oder ggf.
Brillengestelle und –gläser übernommen werden
oder aber Kosten für den Besuch eines
Heilpraktikers ganz oder zum Teil erstattet
werden.
Ein Kreditversicherung muss her!
Grundsätzlich muss man beim Kreditversicherung Vergleich übrigens unterscheiden, ob es sich um eine Kreditversicherung als Restschuldversicherung zur Absicherung eines einzelnen Darlehens handeln soll, wie es oftmals von Privatpersonen in Anspruch genommen wird, oder ob die Kreditversicherungen generell die Forderungen eines Unternehmens gegen Ausfälle absichern soll. Möchte man als Privatkunde eine Kreditsicherung in Form einer Restkreditversicherung in Anspruch nehmen, so kann sich der Kreditversicherung Vergleich in diesem Fall in erster Linie auf die Höhe des Beitrages konzentrieren, da die Leistungen der verschiedenen Anbieter relativ gleich sind. Es ist allerdings darauf zu achten, ob der jeweilige Anbieter auch das Risiko der Arbeitslosigkeit absichert, da dieses noch nicht bei allen Versicherungen der Fall ist.
“In den meisten Fällen soll die so genannten Schrott-Immobilien als Steuersparmodell dienen.”